1x1 der Finanzen Blog

Sparen in Gold

Ohne verlässliches Geld wird Sparen schwierig oder gar unmöglich. Man sollte erwägen, Gold statt Termin- und Spareinlagen zu halten. Bislang hatte das Gold einen Nachteil gegenüber den Giroguthaben bei den Banken: Wer Gold hielt, musste auf Zinserträge verzichten, die er andernfalls mit dem Halten von Bankguthaben hätte erzielen können.

Doch die Situation hat sich geändert: (1) Es gibt keine Verzinsung mehr auf Bankguthaben. (2) Den Haltern von Bankguthaben drohen Verluste durch (i) Negativzinsen und/oder (ii) steigende Kontoführungsgebühren.

Hinzu kommt, dass es mittlerweile (iii) auch ein Zahlungsausfallrisiko gibt. Das wird dann schlagend, wenn eine Bank überschuldet ist und („große“) Bankguthaben im Zuge der Sanierung oder Abwicklung der Bank untergehen.

Die Geldhalter sind (iv) dem Risiko der Inflation ausgesetzt: Steigende Preise werden die Folge sein, wenn die Zentralbanken immer mehr neues Geld in Umlauf bringen, um Zahlungsausfälle von Banken und Staaten abzuwehren.

Nun sind Giroguthaben (die ja auf einen nominalen Geldbetrag lauten) und Gold aus Sicht des Sparers nicht unmittelbar vergleichbar; Giroguthaben und Gold sind heutzutage für viele „ganz unterschiedliche Dinge“.

Giroguthaben lauten auf festen Geldbetrag: Sie repräsentieren die Anzahl von Geldeinheiten. Der Goldpreis steht hingegen für ein Austauschverhältnis, und zwar für die Anzahl der Geldeinheiten, die für eine Feinunze zu bezahlen sind. Das (nominale) Giroguthaben kann daher nicht schwanken. Das ist natürlich anders mit Gold: Sein nominaler Preis kann sich im Zeitablauf ändern, kann zuweilen steigen, kann aber auch zuweilen fallen.

Mit Blick auf die Kaufkraft von Giroguthaben und Gold zeigt sich jedoch langfristig ein eindeutiges Ergebnis: Bankguthaben haben an Kaufkraft verloren, das Gold hat sie bewahrt beziehungsweise sogar gemehrt.

Gold als überlegene Alternative

Bislang (also zum Beispiel seit Anfang der 1970er Jahre) hatten Bankguthaben gegenüber Gold einen entscheidenden Vorteil: Für sie gab es eine Verzinsung, für Gold nicht. Weil die Verzinsung in der Regel über der Inflation lag, konnte der Sparer mit dem Halten von Bankeinlagen sein Vermögen erhalten beziehungsweise, was auch anzustreben ist, mehren. In einer Welt ohne Zinsen können jedoch Sparer nicht mehr weitermachen wie bisher. Denn das Halten von Bankguthaben wird zum Verlustgeschäft: Ohne Verzinsung lässt die Inflation die Kaufkraft der Bankguthaben schwinden.

Das, was der Sparer sich bisher von unverzinslichen Bankguthaben versprochen hat – nämlich langfristig die Kaufkraft zu bewahren -, können Bankguthaben nicht mehr erfüllen. Vielmehr ist das Halten von physischem Gold zur besseren Alternative geworden: Weil Bankguthaben nicht mehr verzinst werden, ist der bisherige „Nachteil“ des Goldes verschwunden.

Gold hat mittlerweile die Nase vorn mit Blick auf das Motiv „Kaufkrafterhalt“: Langfristig wird (das zeigt zumindest die Währungsgeschichte) das Gold seine Kaufkraft erhalten, Bankguthaben aller Voraussicht nach nicht.

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.