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Gold ist kein Investment – die etwas andere Kapitalanlage

Wenn es um den Erwerb und den Besitz von Gold geht, fällt immer wieder der Begriff „Edelmetall-Investment“. Gemeint ist hier eine ganz bestimmte Anlageform – eben die Anlage in Edelmetallen. Allerdings verhält sich diese Art des Kapitalbesitzes in vielerlei Hinsicht ganz anders, als klassische Aktien- oder Währungsinvestments. Wer Gold erwirbt und im Depot behält, sollte seinen diesbezüglichen Besitz daher nicht mit den Maßstäben sonstiger Investmentformen messen. Schließlich ist das gelbe Edelmetall etwas Besonderes – in jeder Hinsicht.

Schnell reich werden wollen, kann gefährlich sein

Hinsichtlich der Frage nach den Grundelementen eines Investments, werden zumeist drei wesentliche Faktoren genannt: Kapitalertrag, Liquidität und Sicherheit. Vereinfacht gesagt soll investiertes Geld sich möglichst rasch vermehren, idealerweise jederzeit verfügbar bleiben und überdies nicht dem Risiko eines Verlustes ausgesetzt sein. Mit diesen Aspekten bewerten Anleger in aller Regel die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, ihr Kapital zu investieren. Aktien beispielsweise werden oft dann als attraktiv bezeichnet, wenn sie ansehnliche Dividendenzahlungen versprechen. Auf den ersten Blick handelt es sich hier um eine Art „regelmäßige Einnahme“, die mit Zinsen verglichen wird und das eingesetzte Vermögen scheinbar vermehrt. Ein steigender Aktienkurs und ein möglichst hohes Handelsvolumen der Papiere versprechen zudem gute Gewinne und eine einfache Veräußerung. Einzig die Sicherheit ist bei einem Aktien-Investment in nicht wenigen Fällen schwer einschätzbar. Dieses Risiko allerdings nehmen viele Investoren anscheinend gern in Kauf – zu groß sind die kurz- und mittelfristigen Aussichten auf eine Vermehrung des eingesetzten Geldes. Ein fataler Fehler!

Gold wird mies gemacht

Legt man die genannten Maßstäbe an ein Gold-Investment an, entsteht scheinbar ein negativer Eindruck: Gold wirft keine Dividenden oder Zinsen ab. Die (kurzfristige) Entwicklung des Goldpreises ist kaum vorhersagbar. Und zu allem Übel haftet dem Edelmetall auch noch der Makel an, sein Wert würde sich umgekehrt proportional zur Zinsentwicklung und der Lage der Weltwirtschaft entwickeln. Unterm Strich scheint Gold also kein lohnenswertes Investment zu sein. Nicht wenige Bankberater (insbesondere, wenn sie sich mit den Besonderheiten von Edelmetallen nicht auskennen) machen Gold daher mies. Leider lassen sich leichtgläubige und unerfahrene Anleger oftmals von dieser Negativpropaganda beeinflussen und legen ihre Ersparnisse lieber in Aktien oder Festgeldern an. Dass sie damit aber Gefahr laufen, ihr Vermögen zu großen Teilen oder sogar gänzlich zu verlieren, wird erst nach einem vertiefenden Blick auf die Besonderheiten des Gold-Besitzes im Vergleich zu gewöhnlichen Investments deutlich.

Sicherheit und Beständigkeit durch ein Gold-Investment

Ob Dollar, Euro, Schweizer Franken oder Rubel – jeder Papierwährung dieser Welt haftet der Hauch von Vergänglichkeit an. Zwar mögen die bedruckten Banknoten eine Zeit lang Reichtum und Wohlstand versprechen, ihre inneren Werte sind jedoch viel zerbrechlicher, als viele denken. So hat beispielsweise der US-Dollar in den letzten 100 Jahren sage und schreibe 98 Prozent seines Wertes verloren. Und für den Euro sagen Finanzwissenschaftler wie der Nationalökonom Hans-Werner Sinn sogar voraus, dass bei einer prognostizierten Inflation von 4,5 Prozent Sparguthaben und Vermögen nach 16 Jahren nur noch gut die Hälfte wert sein könnten. Da nützen dann auch beste Dividenden und hohe Aktiengewinne nichts mehr.

Ganz anders hingehen verhält es sich beim Gold-Investment: Wer hier langfristig denkt, ist auf der sicheren Seite und schafft sich mit dem einzigen dauerhaft bestehenden Zahlungsmittel der Menschheitsgeschichte bleibende (physische!) Werte. Zwar wirft Gold weder Zinsen noch Dividenden ab, im Gegensatz zu den ungedeckten Papierwährungen steht es aber seit jeher für Beständigkeit und Werterhalt in allen wirtschaftlichen Situationen. Insbesondere der Faktor Sicherheit spielt hier eine große Rolle. Und auch hinsichtlich der Liquidität kann Gold glänzen, schließlich lässt es sich jederzeit veräußern und kann auch dann noch zur Zahlung eingesetzt werden, wenn Verkäufer beim Hinhalten von Dollar- oder Euro-Banknoten abwehrend die Hände heben. Insofern gilt: Eine Anlage in Gold ist in vielerlei Hinsicht das bessere Investment. Beim Vergleich mit anderen Anlageformen sollten Sparer daher immer alle genannten Aspekte beachten und sich dann für langfristige Sicherheit und kluge Vorsorge entscheiden.

Mit guter Beratung erfahren Sie, wie Sie sich auch mit relativ geringen monatlichen Rücklagen ein ansehnliches Vermögen durch ein Investment in Gold verschaffen und somit nachhaltig für Ihre eigene finanzielle Zukunft vorsorgen können. Das Team von der Noble Metal Factory steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder aber Sie sprechen uns direkt unter 035752 949518 an.

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.