1x1 der Finanzen Blog

Der Kampf gegen das Bargeld und die Auswirkungen auf das Gold

Thema seit einigen Jahren virulent

Pressebereichte über eine mögliche Abschaffung des Bargelds sind nichts Neues. Ungefähr seit Anfang dieses Jahrzehnts erscheinen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Artikel über die angebliche Fortschrittlichkeit von Dänemark und Schweden mit der dort schon bestehenden fast bargeldlosen Wirtschaft. Umgekehrt wird versucht, die Rückständigkeit von Münzen und Scheinen zu demonstrieren oder es wird regelrecht vor den negativen Folgen des Bargelds gewarnt. Neben kuriosen Argumenten wie der vom Kreditkartenanbieter MasterCard finanzierten Studie über Bakterien auf europäischen Geldscheinen vom März 2013 lauten die Schlagwörter meistens Verbrechensbekämpfung und Terrorabwehr.

Obergrenze für Barzahlungen

Der bislang eher theoretische Diskurs über eine Bargeldabschaffung ist nun innerhalb von wenigen Tagen ein Stück weit Realität geworden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fordert die Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen in Höhe von 5.000 Euro. Höhere Beträge dürften demnach nur auf solchen Wegen übertragen werden, die elektronisch Datenspuren für Finanzämter, Verfassungsschützer, Geheimdienste und all die anderen Behörden mit Informationsinteresse hinterlassen. Presseberichten zufolge diskutierte Schäuble seinen Vorstoß bereits mit seinen EU-Ministerkollegen. Sollte er verwirklicht werden, wovon momentan auszugehen ist, dann könnte dieser Schritt übrigens als Teil der europäischen Harmonisierung bezeichnet werden. In einer ganzen Reihe unserer Nachbarstaaten existieren bereits heute Obergrenzen für Barzahlungen.

500-Euro-Note wird abgeschafft

Der zweite Schlag gegen das Bargeld ging von EZB-Chef Mario Draghi aus, der die Abschaffung der 500-Euro-Note kürzlich ins Spiel gebracht hat. Während Pressemeldungen zufolge anfänglich nur noch offen stand, mit welchen Argumenten dieser Schritt begründet werden solle, ist die offizielle Begründung sogar jüngst in den Hintergrund gerückt. Es geht vielmehr um praktische Details. Beispielsweise stellt sich die Frage, ob lediglich auf die Herstellung neuer 500-Euro-Noten verzichtet wird oder ob auch alte Banknoten irgendwann ihren Wert verlieren werden. Der erste Fall würde der in Deutschland üblichen Verfahrensweise entsprechen. So können alte D-Mark-Noten weiterhin unbegrenzt in Bundesbank-Filialen umgetauscht werden. Ein Verfallsdatum für Geldscheine gab es hierzulande in der jüngeren Geschichte dagegen nicht.

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.