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Vorsorge für den Tag X: Gold kann Leben retten!

Niemand wünscht sie sich herbei, doch längst ist sie zu einer durchaus realistischen Möglichkeit geworden: Die akute Krise des Euro-Zahlungssystems. Auslöser dafür muss nicht unbedingt eine dramatische wirtschaftliche Schieflage strategisch wichtiger Länder oder die Pleite marktbestimmender Banken sein. Allein die plötzliche und unerwartete Unterbrechung der Bargeldversorgung kann zu enormen Problemen führen. Doch ganz gleich, welcher konkrete Anlass für das Auftreten einer echten Finanzkrise auch verantwortlich sein wird und wie umfangreich sich die Probleme gestalten werden, wenn der Tag X anbricht, ist es für effektive Vorsorgemaßnahmen zu spät. Nur wer rechtzeitig ein Vernünftiges und im Ernstfall wirksames Katastrophenmanagement betrieben hat, wird die schweren Zeiten einigermaßen unbeschadet überstehen und das Überleben seiner Familie gewährleisten können. Nachfolgend zeigen wir Ihnen anhand von zwei fiktiven Beispielen, welchen Unterschied es macht, wie man sich auf derart bedrohliche Situationen vorbereitet.

1. Der reiche Herr Kurzblick ist plötzlich arm

Herr Kurzblick ist immer davon ausgegangen, dass sein hart erarbeitetes und über viele Jahre gespartes Geld auf der Bank sicher ist. Herr Kurzblick verfügt über ein Festgeldkonto, auf dem sich mittlerweile die stolze Summe von 250.000 EUR angesammelt hat. Darüber hinaus hält Herr Kurzblick auf seinem Girokonto liquide Mittel in Höhe von 10.000 EUR bereit. Außerdem besitzt er ein Aktiendepot mit einem Volumen von 30.000 EUR. Herr Kurzblick zählte sich stets zu den wirtschaftlich gut abgesicherten Bürgern dieses Landes. Aber nun ist der Ernstfall eingetreten: Die Banken haben alle Auszahlungen gestoppt; kein Geldautomat spuckt mehr einen Euro aus! Bitter enttäuscht und zutiefst geschockt erkennt Herr Kurzblick, dass er jetzt nicht mehr in der Lage ist, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Auch kann er keinen Treibstoff für sein Auto mehr erwerben, um damit vielleicht zu seinen Verwandten auf dem Land zu fliehen. Doch all das wäre noch zu ertragen, wenn nicht seine Frau ihre dringend benötigten Herz-Medikamente bräuchte! Je länger die Unterbrechung der Bargeldversorgung beziehungsweise der Zusammenbruch des Handels dauert, desto gefährdeter wird Herrn Kurzblicks Existenz. Viel zu spät hat er erkannt, dass er sich nur mit einer wirkungsvollen und jederzeit funktionierenden Alternativwährung hätte retten können. Doch die besitzt er nicht …

2. Herr Weitblick hat vorgesorgt

Ganz anders hingegen erlebt Herr Weitblick die Finanzkrise: Als interessierter und sicherheitsbewusster Sparer hat er sich schon frühzeitig mit den Folgen eines drohenden Bankencrashs und den möglichen Auswirkungen der umstrittenen EZB-Politik beschäftigt. Seit langem weiß Herr Weitblick, dass die Europäische Zentralbank Monat für Monat mehr Geld in den Markt pumpt, als der Republik Österreich im gesamten Jahr an Haushaltsmitteln zur Verfügung steht. Als Herr Weitblick seinerzeit von diesen Vorgängen gelesen hat, läuteten bei ihm sämtliche Alarmglocken. Seine Entscheidung war schnell gefällt: Ein Teil des Vermögens muss in einer sicheren Form angelegt werden, die im Notfall für ausreichende Liquidität sorgt – Gold! Herr Weitblick wusste, dass Gold auch in vielen früheren Krisenphasen als einzig beständiges Zahlungsmittel die Existenz von Menschen sichern konnte. Daher hat sich Herr Weitblick eine ausreichende Menge Gold-Tafelbarren beschafft, die er nun – nachdem der Ernstfall eingetreten ist – in kleinen Portionen zum Einsatz bringen kann. Mit einer jeweils angemessenen Menge Gold bezahlt er sowohl seine Lebensmittel als auch das Benzin für sein Auto. Und auch die medizinischen Leistungen für die Versorgung seiner Familie kann er in Gold entrichten. Jetzt sieht Herr Weitblick, wie klug seine Entscheidung war. Einen Teil seines Vermögens in Gold anzulegen, hat sich gelohnt.

Ein Gold-Investment kann Menschenleben retten

An unseren zwei Beispielen haben Sie gesehen: Die Entscheidung für oder gegen ein Gold-Investment kann Menschenleben retten. Zugegeben, die Geschichten von Herrn Kurzblick und Herrn Weitblick sind sehr konstruiert – aber sie bringen ein wenig überspitzt auf den Punkt, worauf es ankommt: Auf eine kluge Vorsorge mit Gold! Wenn Sie sich also für ein Investment in Gold entscheiden, dann liegen sie auf jeden Fall richtig. Sie tun einen wichtigen Schritt für die Erhaltung der Unabhängigkeit ihrer Familie und können auf eine Finanzkrise angemessen reagieren. Prüfen Sie daher unbedingt zeitnah, wie es um Ihre persönliche Vorsorge für den Krisenfall bestellt ist. Und treffen Sie dann unverzüglich die notwendigen Maßnahmen.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder aber Sie sprechen uns direkt unter 035752 949510 an.
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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.