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Staatsbankrott nach Bitcoin-Crash?

El Salvador hat hohe Summen von Steuergeldern in die Krypto-Währung Bitcoin investiert – jetzt ist der Kurs eingebrochen. Experten vermuten, dass das Land dadurch bald vor einem Staatsbankrott stehen könnte. Hier lesen Sie die ungewöhnliche Geschichte von El Salvador und Bitcoin und erfahren, warum eine Investition in das Gold der NMF OHG langfristig eine sicherere Alternative ist.

El Salvador investiert Steuergelder in Bitcoin

El Salvador, das Land, das auf seinem Wappen fünf stolze Vulkane, einen Regenbogen und einen Lorbeerkranz trägt, hatte großes Vertrauen in Bitcoin. Eine der berühmtesten und doch umstrittensten Kryptowährungen. Sie hatte in den vergangenen Jahren für Aufsehen erregt. Das lag unter anderem daran, dass Kryptowährungen ein Konzept verfolgen, welches sich stark von den herkömmlichen Währungen unterscheidet und deshalb kaum einschätzbar ist.

Bitcoin und Co. sind digitale Währungen, die an sich ähnlich wie Papiergeld gehandelt und getauscht werden können. Sie werden jedoch nicht kontrolliert durch Regierungen oder finanzielle Institutionen und sind damit gänzlich unabhängig. Kryptowährungen unterscheiden sich in ihren Anwendungsbereichen und Merkmalen, weshalb eine Vielzahl von ihnen existiert. Besonders bekannt sind mittlerweile unter anderem Bitcoin, Ethereum, Dash und Ripple.

Kryptowährungen können Sie an der Börse erwerben und so darauf spekulieren, dass der Kurs steigt oder fällt. Insbesondere Bitcoin konnte in den letzten Jahren ungeahnte Höhenflüge verzeichnen, was viele Anleger dazu veranlasst hat, in die Währung zu investieren – darunter auch El Salvador. Experten warnen allerdings schon lange vor der Unberechenbarkeit von Kryptowährungen und damit vor hohen potenziellen Verlusten. Die Börse unterliegt ohnehin gewissen Schwankungen, die selbst von Profis nicht sicher vorhergesagt werden können, weil die Gründe dafür vielschichtig und komplex sind. Da zu Bitcoin und Co. bisher wenig Erfahrungswerte existieren, sind die Investitionen umso unsicherer.

El Salvador – Bitcoin-Paradies oder geplatzter Traum?

Im Falle von El Salvador kam nun vieles zusammen: Der Kurseinbruch von Bitcoin, die weitreichenden finanziellen Folgen der langen Pandemie und der Krieg. Gute Investoren sind normalerweise auf kürzere Einbrüche vorbereitet. Der Bitcoin-Kurs fällt allerdings bereits seit Monaten und ist für El Salvador deshalb so bedenklich, weil das Land einen großen Teil seiner Steuergelder investiert hat. Dabei handelt es sich um Geld, das eigentlich für andere Zwecke benötigt würde.

Der Präsident Nayib Bukele hatte im Juni letzten Jahres die Kryptowährung zu einem legalen Zahlungsmittel erklärt. Damit kann sie für alltägliche Einkäufe jeglicher Art verwendet werden, wofür der Präsident zunächst Anerkennung aus der Kryptoszene erhalten hatte. Die Umsetzung lief allerdings nicht so wie anfangs gedacht: Der Bitcoin konnte sich als Zahlungsmittel kaum durchsetzen, was nicht zuletzt an fehlendem Strom und schlechten Internetverbindungen in ländlicheren Regionen lag.

Kurz nachdem El Salvador beträchtliche Summen in die Kryptowährung investiert hatte, stieg der Kurs zunächst an und prophezeite rosige Zeiten. Das mittlerweile seit Monaten anhaltende Tief kehrt die einst positive internationale Aufmerksamkeit in ihr Gegenteil.

Gold statt Krypto

Das Beispiel von El Salvador zeigt: Das schnelle Geld ist mit hohen Risiken verbunden. Kryptowährungen haben Anleger in ihren Bann gezogen, weil sie neu und anders waren. Viele Fans versprachen sich davon ein hohes Potenzial und einen schnellen Reichtum. Während der Bitcoin tatsächlich lange starke Kurssteigungen verzeichnen konnte, zeigt die jüngere Vergangenheit: Jeder Höhenflug nimmt auch ein Ende. Deshalb eignen sich die aus Expertensicht unsichere Kryptowährungen nicht für langfristige Investitionen wie zum Beispiel die Altersvorsorge oder den Hauskauf.

Trotzdem sollten Sie Ihr Vermögen durch die Investition an der Börse vor der Inflation schützen, da auch sie andernfalls für unausweichliche Verluste sorgt. Dies gelingt Ihnen zum Beispiel mit Edelmetallen. Die Noble Metal Factory (NMF OHG) zählt zu den führenden Anbietern für Gold, Silber, Platin und Palladium. Die Metalle sind für ihre Kursstabilität bekannt und deshalb eine sicherere Alternative zu Kryptowährungen.

Mit den Edelmetallen erhalten Sie einen physischen Besitz, den Sie bei sich zuhause lagern können und der damit greifbarer ist als der Bitcoin. Möchten Sie Ihre Investition aus Sicherheitsgründen lieber nicht in Ihren eigenen vier Wänden verwahren, können Sie sie auch bei der NMF OHG selbst hinterlegen lassen. Hier wird sie in abgesicherten Tresoren aufbewahrt, wo Ihr Gold bestens geschützt ist.


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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.