1x1 der Finanzen Blog

Der Marktcrash 2016 und der Beginn des „Goldenen Zeitalters“

Der Marktcrash begann 2016 und die europäischen Bankenaktien mussten enorme Verluste verzeichnen. Die meisten Aktienindices dieser Welt haben ihren Höchststand am Montag, den 1. Februar 2016 überschritten, nachdem sie infolge einer stark überverkauften Marktlage noch einmal gestiegen waren. Verschiedene Indices testen derzeit erneut ihre jeweiligen Tiefs der letzten Monate, die als Unterstützung dienen sollten. Ich denke, dass die US-Notenbank Federal Reserve angesichts der „globalen Kontraktion der Wirtschaft“ ihren Plan aufgeben wird, den Leitzins im März 2016 erneut anzuheben. Die besorgniserregenden Wirtschaftsdaten schließen auch den Baltic Dry Index und die Lage des Bankensystems der Europäischen Union mit ein.

Der im folgenden Chart dargestellte Baltic Dry Index zeigt, dass weltweit ein starker Konjunkturrückgang eingesetzt hat. Der Index ist erstmals unter die Unterstützungslinie bei 300 Punkten gesunken und befindet sich weiter auf dem Weg nach unten. Der Baltic Dry Index misst die Kosten für die Verschiffung von Rohmaterialien auf den wichtigsten Handelsrouten und stellt damit einen guten Indikator für die weltweite Wirtschaftsaktivität dar. Er ist der Puls des Welthandels. Zur Zeit signalisiert er, dass die Nachfrage nach Gütern förmlich kollabiert. Der BDI ist einer der Schlüsselindikatoren, die die Experten heranziehen, wenn sie herausfinden wollen, wie sich die Weltwirtschaft in Zukunft entwickeln wird. Aktuell zeigt er an, dass auf globaler Ebene ein ernster wirtschaftlicher Abschwung bevorsteht. Davor hatte ich bereits in meinem Bericht „The Collapsing Global Trade“ vom November 2015 gewarnt.

Die europäischen Bankenaktien mussten enorme Verluste verzeichnen. Vor allem die deutschen Banken sind aufgrund der umfassenden Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und China gewaltigen Risiken ausgesetzt. Die Aktien der Deutschen Bank sowie die von Credit Suisse, Santander, Barclays und RBS zählen zu denen, die am stärksten eingebrochen sind und die gesamte Finanzwelt erzittern lassen. Die Deutsche Bank ist nicht nur die größte Bank Deutschlands, sondern auch die mit dem weltweit größten Exposure gegenüber den Derivatemärkten. Die Credit Default Swaps der Bank spiegeln wider, dass sie in ernsten finanziellen Schwierigkeiten steckt und praktisch jederzeit völlig zusammenbrechen könnte.

Lesen Sie hier, den ganzen Artikel bei den goldseiten.de . >>weiterlesen

Wenn Sie Alternativen kennenlernen möchten, besuchen Sie eines unserer Seminare bei der Geldeiszeit oder bei der Schule des Geldes oder aber Sie sprechen uns direkt unter 035752 949510 an.

Beitrag von 1x1 der Finanzen Blog teilen:
Foto des Autors

Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.