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Aus Sorge vor dem ultimativen Banken-Run: Manipuliert die US-Notenbank den Goldpreis?

Wird der Goldpreis durch die US-Notenbank aus Angst vor einem Banken-Run künstlich niedrig gehalten? Diese Frage taucht unter Finanzexperten immer wieder auf und sorgt regelmäßig für konträre Diskussionen. Was auf den ersten Blick wie eine Verschwörungstheorie aussieht, ist so abwegig nicht. Schon vor ziemlich genau neun Jahren berichtete beispielsweise die ARD darüber, dass Spekulationen über Eingriffe der Fed in den Goldkurs durchaus begründet sein könnten. So würden auffällig oft immer dann kräftige Kursrückschläge einsetzen, wenn der Goldpreis eine bestimmte Marke erreicht (2008 lag der entscheidende Knackpunkt bei 1.000 US-Dollar). Dass an den Gerüchten über eine Kursmanipulation seitens der US-Währungshüter möglicherweise tatsächlich etwas dran ist, bestätigte seinerzeit auch der Finanzexperte Dimitri Speck nach einem eingehenden Blick auf die Kursanomalien im Goldmarkt. Insbesondere die spezifischen Muster im Intraday-Handel an der New Yorker Terminbörse COMEX seien auffällig, so Speck. Es liegt daher der Verdacht nahe, dass systematisch versucht wird, den Goldpreis zu drücken. Ein Phänomen, was auch 2017 noch beobachtet werden kann.

Geldpolitische Gründe

Hinter den vermuteten Eingriffen durch die US-Notenbank stehen geldpolitische Gründe: Je stärker der Preis für Gold steigt, desto mehr weist dies auf eine zunehmende Inflation hin. Die Stabilität der Währung könnte dadurch immer mehr infrage gestellt werden. Im ungünstigsten Fall wäre es dann nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bürger die Geldhäuser stürmen und auf die Auszahlung ihrer Einlagen bestehen. Ein solcher Banken-Run ist die Horrorvorstellung aller Währungshüter schlechthin. Daher wird mit allen Mitteln versucht, die Finanzmärkte zu stützen und einen Crash abzuwenden. Im Euroraum deuten die riesige Kreditschwemme, die sich immer weiter aufblähende Immobilienblase und das schon fast bis zur Besinnungslosigkeit gesteigerte Drucken frischen Geldes auf eine vergleichbare Entwicklung hin. Auch hier herrscht große Angst vor einem Banken-Run nie gekannten Ausmaßes.

Die Kleinsparer sind bei einem Banken-Run die Dummen

Vorsichtig formuliert: Es steht zu befürchten, dass die Markteingriffe seitens der Notenbanken viel größer sind, als Otto Normalsparer sich das zu vorzustellen vermag. Doch eigentlich kann dies kaum verwundern – schließlich ist die Stimmung unter den Anlegern ein ganz wichtiger Faktor im globalen Finanzgeschehen. Wer hier in seinem Sinne kluge Psychologie betreibt, bringt die Investoren auf Linie. Nur: Am Ende sind vor allem die Inhaber kleiner und mittlerer Vermögensmassen die Dummen. Alle, die keine großen Immobilienwerte besitzen, sondern vor allem auf klassische Anlageformen wie Festgelder, Anleihen oder Sparverträge gesetzt haben, könnten im Fall der Fälle alles verlieren.

Durch eine Manipulation des Goldpreises und künstlich erzeugte „Kurseinbrüche“ werden also viele Menschen davon abgehalten, in Edelmetalle zu investieren. Zu riskant, zu wenig gewinnträchtig scheint eine solche Anlageform zu sein. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Und irgendwann wird sich sehr eindrücklich zeigen, dass die Werte Gold und Silber die Nase vorn haben und zu den wenigen Möglichkeiten zählen, eigenes Kapital nachhaltig zu sichern. Spätestens, wenn der Banken-Run tatsächlich da ist, wird dies auf sehr dramatische Weise erkennbar werden.

Die momentane Situation klug nutzen

Die tatsächlichen Geschehnisse und Vorgänge hinter den Kulissen der Zentralbanken bleiben für den Großteil der Bevölkerung verborgen. Klar hingegen ist, dass mit einem Edelmetall-Investment echte, physische Werte erworben werden, die völlig unabhängig von Währungen oder dem Zustand der Aktienmärkte und auch bei einem Banken-Run funktionieren und vor allem im Krisenfall ihr ganzes Potenzial beweisen. Wer klug ist, sollte daher die momentane Situation nutzen und einen Teil seines Vermögens in Gold und Silber investieren. Angesichts der gegenwärtig noch moderaten Preise ist ein deutlicher Wertzuwachs alles andere als unwahrscheinlich. Am besten lassen Sie sich daher eingehend beraten und loten aus, ob und in welcher Höhe sich der Erwerb von Edelmetallen für Sie lohnt. Die Experten der Noble Metal Factory stehen Ihnen gern bei allen Fragen zur Seite.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder aber Sie sprechen uns direkt unter 035752 949518 an.

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.