1x1 der Finanzen Blog

Wer bezahlt die (Banken-)Zeche?

Das Zurückbleiben der Banken aus dem Euroraum

Vergleicht man die Entwicklung amerikanischer Bankenaktien mit denen des Euroraums, so fällt ein extremer Unterschied auf. Seit Beginn der Finanzkrise 2008 ist es den Banken im Euroraum nicht gelungen markante Aufwärts-Trends zu etablieren. Grund dafür ist die unterschiedliche Krisenpolitik. Während in den USA mit niedrigen Zinsen und unbeschränkten Kreditangeboten die Banken wieder stabilisiert werden sollen, bleibt die Ertrags- und Gewinnsituation der Euro-Banken auf äußerst niedrigem Niveau.

Die EURO-Bankenabwicklung und ihre Folgen

Unsicherheit und Vertrauensverlust sind die Folgen der Bankenkrise. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage, “Wer bezahlt die Bankenkrise?” ist so simpel wie ernüchternd: die Steuerzahler. Das komplexe Handschlag zwischen Politik und EURO – Banken führt schlussendlich dazu, dass bei Totalverlusten, wie zum Beispiel bei der Espirito Santo Bank in Portugal, die Steuerzahler für die Abwicklung der Banken aufkommen.

Die Versicherung gegen gescheiterte Währungssysteme

Doch wie kann man das hart erarbeitete Vermögen schützen und bestenfalls sogar gewinnbringend investieren, wenn das Vertrauen in traditionelle Finanzinstitutionen quasi nicht mehr existiert? Eine Lösung ist die Absicherung mit Edelmetallen. Gold ist kein Ertragswert, sondern eine Versicherung gegen gescheiterte ökonomische Systeme und den Zusammenbruch des Finanzsektors. Es wird Zeit, sich schlau zu machen!

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.