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Gold – Die Rückkehr verheißt nichts Gutes

Der Goldpreis hat in diesem Jahr schon sämtliche Verluste aus dem Jahr 2015 wieder aufgeholt. Damit hatte kaum jemand gerechnet. Reagiert der Kaufpreis also doch auf Krisen? Die Prognosen für den Goldpreis in diesem Jahr waren nicht gerade überschwänglich gewesen: Die meisten Banken hatten einen leicht fallenden Goldpreis vorhergesagt, manche sogar einen geradezu dramatischen Preisrückgang. Um so erstaunlicher ist, was in den vergangenen Tagen und Wochen zu beobachten war: Gold wurde teurer und teurer. Seit dem Jahreswechsel hat der Goldpreis schon um mehr als 16 Prozent zugelegt. Und damit alle Verluste aus dem ganzen, für Goldanleger äußerst unerfreulichen Jahr 2015 schon mehr als wettgemacht. 1239 Dollar kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold am Freitag – das waren 178 Dollar mehr als zum Jahresanfang und sogar immerhin 54 Dollar mehr als Anfang 2015. Am Donnerstag hatte der Goldpreis mit einem Plus von 4 Prozent sogar den stärksten Tagesanstieg seit gut sieben Jahren verzeichnet.

Nach kurzem Anstieg geht es weiter abwärts

Reagiert der Goldpreis also doch noch auf Krisen? In den vergangenen Jahren hatten viele Beobachter schon ihre Zweifel daran geäußert, dass die alte Regel, dass der Goldpreis bei Krisen in der Welt steigt, überhaupt noch gilt. Gold als „Hedge“ für alle anderen Geldanlagen in Krisenzeiten war ins Gerede gekommen. Dafür gab es Gründe: Man erinnere sich beispielsweise an das Jahr 2011. Damals begann der Goldpreis mitten in der Eurokrise zu fallen, obwohl viele Leute sich über so schlimme Dinge wie Staatsbankrotte, Bankenzusammenbrüche oder ein Auseinanderfallen der Währung in Europa Sorgen machten. Seither haben auch andere schwere Krisen in der Welt, vom Ukraine-Konflikt über die Syrien-Krise bis hin zur neuerlichen Diskussionen um einen Euro-Austritt Griechenlands im vergangenen Jahr, den Goldpreis allerhöchstens mal für ganz kurze Zeit etwas ansteigen lassen – bevor es weiter abwärts ging. Steigt der Goldpreis jetzt also, weil die Welt sich in einer Krise befindet, die von den Märkten als weitaus ernster angesehen wird als alles, was in den vergangenen Jahren passiert ist? Oder gibt es andere Gründe dafür, dass Gold teurer wird, die womöglich nur von begrenzter zeitlicher Wirkung sind?

Gold als „sicherer Hafen“ in unsicheren Zeiten?

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.