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Der digitale Euro kommt – als Segen oder Fluch?

Wer sich zum ersten Mal mit dem digitalen Euro beschäftigt, wird vermutlich ganz unterschiedliche Informationen finden. Während manche Politiker, Banker und auch viele Medien das elektronische Pendant der europäischen Gemeinschaftswährung als modernes Zahlungsmittel und wirksames Instrument gegen Geldwäsche und Wirtschaftsverbrechen anpreisen, mahnen besorgte Finanzexperten und pessimistische Anti-Globalisten vor totaler Überwachung und den Risiken einer Ausschaltung unliebsamer Bürger. Doch wie steht es tatsächlich um den digitalen Euro? Bietet das System echte Chancen oder überwiegen die Gefahren? Wir von der NMF OHG haben uns mit dem Thema befasst und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Still und heimlich durch die Hintertür

Die äußeren Umstände für eine vollständige Umwälzung des Währungsgefüges in Europa könnten besser kaum sein: Inmitten der noch immer bestehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und des aktuellen Russland-Ukraine-Konfliktes haben nur wenige Menschen Lust und Muße, sich mit Fragen des künftigen europäischen Zahlungsverkehrs zu befassen.
Verfechter möglichst umfassender elektronischer Geldsysteme benötigen nicht viel Überzeugungskraft, um ihre Ideen und Visionen in die Breite zu bringen. Eine der wohl größten Umwälzungen in diesem Bereich ist der digitale Euro. Mit ihm soll eine moderne Alternative zum Bargeld geschaffen und zugleich den Kryptowährungen der Kampf angesagt werden.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat erst kürzlich verlauten lassen, dass sichergestellt werden soll, dass Privatpersonen und Firmen in einer immer stärker werdenden digitalen Ära unmittelbaren Zugang zur „sichersten Form von Geld“, nämlich dem Zentralbankgeld haben sollen. Was die EZB-Präsidentin hingegen verschweigt: Der digitale Euro macht jeden Zahlungsvorgang nachvollziehbar – vom Kauf der Currywurst über das Bahnticket bis hin zur Hotelzimmerbuchung.

Anonymität beim Zahlen war gestern

Wer mit Bargeld zahlt, bleibt anonym. Private Transaktionen des Alltags sind nicht nachverfolgbar und ein Kauf kann unter vier Augen, an jedem Ort und zu jeder Zeit abgewickelt werden. Genau diese klassische „Unbeschwertheit“ ist es dann wohl auch, die den Schöpfern des digitalen Euro vor Augen stand, als sie ihr Konzept zur Schaffung des neuen elektronischen Zentralbankgeldes ersonnen haben. Zwar wird nach außen hin damit geworben, dass der digitale Euro anders als beispielsweise Guthaben auf Bankkonten in unbegrenzter Höhe gesichert wäre und damit auch im Falle einer Bankeninsolvenz nicht verloren gehen würde. Doch diese Marketingmaßnahme wird vermutlich nur sehr naive Kapitalanleger erreichen – oder Menschen, die keine Zeit verschwenden wollen, über die wahren Absichten hinter dem neuen Zentralbankgeld nachzudenken.

Auf Knopfdruck aus dem finanziellen Leben ausgeschlossen

Auch wenn momentan noch offen ist, wie die technische Umsetzung des digitalen Euro genau erfolgen wird – Transaktionen mit dem elektronischen Geld werden kaum anonym bleiben. Denn der Name des jeweiligen Zahlungspartners und vermutlich auch weitere sensible persönliche Daten werden von der EZB gespeichert. Dadurch lässt sich lückenlos nachverfolgen, wer welche Dinge, wann ge- oder verkauft hat. Menschen, die sich durch bestimmte Handlungen oder sogar unliebsame und dem Mainstream entgegenlaufende Meinungsäußerungen hervortun, könnten „auf Knopfdruck“ von jeglichem Geldverkehr abgeschnitten werden. Das ist Totalüberwachung und Entzug der finanziellen Freiheit in einem!

Was tun? Wir haben eine Lösung parat

Die Einführung des digitalen Euro scheint bereits beschlossene Sache zu sein. Spätesten in fünf Jahren dürfte – nach einer kurzen Testphase – mit dem Beginn der neuen Währungsform zu rechnen sein. Dann wird der Besitz von Barvermögen vermutlich stark eingeschränkt und die vollständige Kontrolle von Guthaben auf die EZB übergehen.
Wer sich und sein Eigentum vor diesem Szenario schützen will, sollte die verbleibende Zeit nutzen und sich nach alternativen Anlagemöglichkeiten umschauen. Neben Immobilien ist vor allem die Anschaffung von Edelmetallen hier eine gute Lösung. Das Team der NMF OHG berät Sie gern zu entsprechenden Angeboten, wie etwa dem Goldsparplan, dem Lagergold oder andere Konzepte. Auch im NMF-Onlineshop können Sie unkompliziert Edelmetalle erwerben. Auf jeden Fall sollte jetzt gehandelt und eine Möglichkeit zur Sicherung des eigenen Vermögens gefunden werden. Das Team der NMF OHG steht Ihnen für alle diesbezüglichen Fragen zur Verfügung.

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Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.