1x1 der Finanzen Blog

Bargeldverbot – Die Rettung für die Banken und den Finanzsektor

Das Bargeldverbot ist das letzte Mittel, damit die Finanzinstitute ihre Schuldenberge in den Griff bekommen. Seit der Finanzkrise 2008 versuchen diverse Großbanken in Europa einer drohenden Bankenpleite zu entgehen. Zur Unterstützung der Wirtschaftszonen wurden die Leitzinsen bis auf den historischen Nullpunkt gesenkt. Die Negativzinsen der europäischen Zentralbank werden die Banken solange belasten bis das Bargeld noch existiert.

Bargeldverbot – Die fadenscheinigen Gründe für die Abschaffung des Bargeldes

Die Abschaffung des Bargeldes wird offiziell mit nachvollziehbaren Argumenten begründet. Die Gründe in der Einzelbetrachtung sind jedoch völlig haltlos. Zum einen wird angeführt, dass das Bargeld nicht mehr zeitgemäß wäre. Dies ist ein Widerspruch insich, weil es mehr denn je im Alltag gebraucht wird und in vielen Geschäftsbereichen nach wie vor eines gilt, nur Bares ist wahres. Bei Autohändlern oder auf Märkten oder bei geschäftlichen Tätigkeiten, die eine hohe Umschlagshäufigkeit von Waren täglich bedingen, ist das Bargeld eine Notwendigkeit. Beim Einkaufen bzw. beim Kauf von Anschaffungsgütern vertrauen die meisten Bürger nur dem Bargeld. Zugleich Mißtrauen die Bürger immer mehr den bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten. Ein weiteres Indiz dafür sind die Sicherheitslücken bei der bargeldlosen Bezahlung und die kriminellen Aktivitäten von Verbrechern, um die Giro- bzw. Kreditkarte zu kopieren und den PIN mit betrügerischen Mitteln zu entwenden. Die weiteren Gründe zur Abschaffung des Bargeldes werden von der Bundesregierung dadurch begründet, dass sie damit nicht nur die kriminellen Strukturen austrocknen würden, sondern auch die Schwarzgeldreserven in Form von Bargeld oder auch generell die Schwarzarbeit unterbinden würden. Des Weiteren ist auch die Bekämpfung des weltweiten Terrorismus ein gern angeführtes Argument, um damit das zukünftige Bargeldverbot als eine unumgängliche Maßnahme anzusehen. Es bleibt festzuhalten, dass die Ansammlung der Argumente für ein Bargeldverbot nur die Minderheiten bestimmter Personengruppen betrifft und nicht die breite Masse der Bevölkerung.

Sinn und Zweck des Bargeldverbotes

Der wahre Sinn des Bargeldverbotes liegt ganz einfach darin, um die Banken und die Finanzmärkte weltweit zu schützen und vor drohenden Pleiten zu bewahren. Die Zentralbanken führen weltweit einen Kampf gegen einen globalen wirtschaftlichen Abwärtstrend und diesen wollen sie mit den Niedrigzinsen in den Griff bekommen. Wenn die Banken bei den Zentralbanken Geld tageweise parken, dann müssen Sie Strafzinsen bezahlen. Diese Strafzinsen geben Sie nun teilweise an die Bankkunden weiter, nur können die Bankkunden bzw. die Bürger momentan sich diesen Maßnahmen der Banken durch das Bargeld entziehen. Bei einem Bargeldverbot sieht es faktisch ganz anders aus, weil in dieser Konstellation jeder Bürger sein Geld auf dem Bankkonto haben muss. Somit können die Banken neue Geschäftsmodelle mit Negativzinsen entwickeln und bei einer finanziellen Schieflage einer drohenden Pleite mit einer Anhebung der Negativzinsen entgehen.

Wenn Sie Alternativen kennenlernen möchten, besuchen Sie eines unserer Seminare oder sprechen Sie uns direkt unter 0357 52 – 94 95 10 an!

Beitrag von 1x1 der Finanzen Blog teilen:
Foto des Autors

Autor: Ronny Wagner

Ronny Wagner ist Finanz-Blogger, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers Noble Metal Factory und Gründer der „Schule des Geldes e.V.“. Er widmet sich seit 2008 dem Thema „Finanzbildung“ und hält das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist sein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.